Secondhand in Wiesbaden

Secondhand in Wiesbaden

Mode schneidet in Sachen Nachhaltigkeit ganz schlecht ab und deshalb wird immer wieder Secondhand empfohlen, denn je länger ein Kleidungsstück getragen wird, desto nachhaltiger ist es. Also gut für die Umwelt, für die Geldbörse und für Dich, weil Fashion an Dir gut aussieht – auch secondhand.

Fashion Glücksorte

Wir sehnen uns nach tollen Outfits und Abwechslung im Kleiderschrank. Deshalb ist ein Bummel durch die Secondhand Shops in Wiesbaden ein echter Gewinn, denn Du bekommst Inspiration und im besten Fall günstige Stylings. Oder, Du bringst ein paar Teile zum Verkauf, die Du an dir nicht mehr magst, die zu klein oder zu groß geworden sind, eventuelle Fehlkäufe, die jemand anderes besser tragen kann. Perfekt, denn wenn die Teile verkauft wurden, kannst Dir von dem Erlös wieder etwas Neues leisten.

Kleidung sind entweder Lieblingsstücke, die man trägt, bis sie in den Müll müssen oder immer wieder andere, neue Teile und immer gerne vom Flohmarkt, der besten Freundin oder Schwester oder eben Secondhand.

Second Hand Shops sind alles Glücksorte

Diese Läden sind einfach wunderbare Inspirationsquellen, auch wenn ich mal nichts kaufe, doch einen Style auszuprobieren und sich treiben lassen, macht mir viel Spaß. Die Wiesbadener Second Hand Shops sind klasse und gut zu wissen, das auch die Plateau-Sandalen von Desigual, die ich nur zweimal getragen habe, eine Besitzerin finden, die sie gerne trägt.

Ich liste einfach mal ein paar Läden auf – ohne Gewähr natürlich. Alle Läden sind gut geführt und haben ein gut gemischtes Sortiment, teilweise auch für Männer.

Absolut legendär ist Secondhand COURAGE, Neugasse 2 in Wiesbaden (nahe Fußgängerzone) und deshalb auch im City-Guide „Glücksorte in Wiesbaden“ aufgeführt.

Weiterhin gibt es in der Innenstadt die folgenden Secondhandshops, die absolut empfehlenswert sind und regelmäßig vorbei-Bummeln lohnt sich:

. LOOK Second Hand, Wagemannstraße 11, mitten in der Altstadt von Wiesbaden, schließt leider zum 31.12.
. Zweite Liebe,  Marktplatz 11 (Passage hinter der Marktkirche)
. Rosi Second Hand, Grabenstraße 12, mitten in der City
. Delight Vintage Retro Second Hand, Scharnhorststraße, Wiesbaden-Westend – für spannende Zeitreisen durch die Mode-Epochen, auf der Facebook-Seite gibt`s immer kleine Appetithappen aus der Kollektion.

Kennst Du noch andere in Wiesbaden? Dann her mit der Adresse!

Meist wird die Kleidung als Kommissionsware angenommen. Ich verkaufe immer wieder dort und kaufe aber auch sehr gerne – denn Gucci, Prada & Co. kann ich mir leider nur im Second Hand leisten.Außerdem gibt es in Wiesbaden auch ein Sozialkaufhaus, wohin man Aussortiertes bringen kann, doch auch, um etwas selbst einzukaufen, denn es ist für alle offen: Der Laden heißt Fast wie neu. Online-Börsen sind auch eine Alternative. Bei Kleiderkreisel, das jetzt Vinted heißt, ebenso bei ebay (ebay Kleinanzeigen) oder Momox kann man seine gebrauchten „Schätze“ an die Frau / den Mann bringen, wenn es wirklich gute Stücke sind.

Fazit: Nach einer Aufräum-Aktion im Kleiderschrank hat man wieder einen guten Überblick über die schönsten Kleider – und der Rest kann weg. Man hat Platz für neue schöne Stück, die aber gar nicht neu sein müssen. Mit Second Hand kann man Geld sparen – nicht nur durch den Verkauf.

Nur Fliegen ist schöner

Nur Fliegen ist schöner

Saisoneröffnung auf der Henkell-Kunsteisbahn in Wiesbaden

Die Henkell-Kunsteisbahn ist eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Wiesbaden und während in der Wintersaison Schlittschuhlaufen angesagt ist, kann man im Sommer mit den Rollschuhen rollen.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener: Hier können Schlittschuhfreunde von November bis März auf gepflegtem Eis ihre Runden drehen. Und auf der Henkell-Kunsteisbahn kann man auch das Eisstockschießen ausprobieren. Das Eisstockschießen ist ein beliebter und geselliger Wintersport, den man ab November bis Ende Februar auf der Henkell-Kunsteisbahn ausüben kann. Man tritt in Teams oder einzeln gegeneinander an und stellt seine Zielgenauigkeit unter Beweis. Ob als Familien- oder Schulausflug oder als Wettbewerb unter Kollegen: Eisstockschießen auf der Eisstockbahn macht jede Menge Spaß.

Reservierungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich. Weitere Informationen und Öffnungszeiten siehe http://www.mattiaqua.de. Einzelkarten für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kosten 1,70 Euro und für Erwachsene 3,40 Euro.

Am Kiosk werden für den kleinen Hunger Speisen und Getränke verkauft. Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann unter Vorlage eines Ausweises oder 100 Euro Pfand Schule ausleihen oder auch kaufen.

Auch in dieser Saison gibt es jede Menge Eislauf-Events. Die erste Eisdisco mit toller Musik und lustigen Spielen findet voraussichtlich Ende November von 18 bis 22 Uhr statt. 
Eislaufen macht so viel Spaß, ist fast wie fliegen... nur schöner. Deshalb ist die Eisbahn auch einer der Glücksorte im gleichnamigen Buch.

Adresse: Hollerbornstraße 38, nahe Schwimmhalle Kleinfeldchen, seitlich der Dotzheimer Straße

P.S. Bald soll es eine neue Eisbahn geben, Baubeginn ist 2024, doch das wird noch ein bisschen dauern mit der Fertigstellung  
 
Die Bäderstadt der Mattiaker

Die Bäderstadt der Mattiaker

Vortrag „Neue Forschungen zur neuen Römermauer“

Schon die Römer haben sich wohlgefühlt in Wiesbaden und sie haben sich gut eingerichtet und neben den heißen Quellen zum Baden das Frischwasser aus dem Taunus für sich genutzt. Im Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 42, gibt es 

am Dienstag, 17. Oktober, 18 Uhr

einen Vortrag zum Thema „Neue Forschungen zur neuen Römermauer: Die römische Wasserversorgung von Aquae Mattiacorum“.

Die Bäderstadt der Mattiaker war wegen den natürlichen, heißen Thermalquellen als Kurort der Provinz Germania superior im römischen Reich berühmt, verfügte aber nicht über das notwendige Frischwasser. Die römischen Wasserbauingenieure lösten dieses Problem, indem sie die Quellen an den Taunushängen erschlossen und über Aquädukte in die Stadt Aquae Mattiacorum leiteten. 

Sie entwickelten ein verzweigtes und technisch ausgeklügeltes System, das zurecht als Vorläufer der modernen Wasserversorgung von Wiesbaden gilt. Neue Funde am Kisselborn unterhalb des Jagdschlosses Platte, am Hambusch und im Wiesbadener Stadtteil Kastel erläutert der Vortrag ebenso wie historische und kulturelle Zusammenhänge. Referent ist der Kunsthistoriker Gunther Haarstark (M.A.).
Wo das Rheinufer am schönsten ist

Wo das Rheinufer am schönsten ist

Die hessische Landeshauptstadt ist wunderschön gelegen. Wiesbaden liegt zwischen den Rheingauer Weinbergen, den Ausläufern des Taunus-Gebirge und dem großen Fluss Rhein und korrekterweise muss man sagen, dass Wiesbaden nicht nur am Rhein, sondern auch am Main liegt, denn just im Vorort Kostheim an der Maaraue fließt der Main in den Rhein.

Es gibt kaum etwas Schöneres als eine Radtour entlang des Rheinufers zu machen und dabei passiert man auch die 2. Fahrradstraße in Wiesbaden, die Eleonorenstraße und da schräg gegenüber, liegt das Kransand. Das „Kransand“ ist das größte öffentliche Freizeitgelände in Wiesbaden und dies wurde nun Mitte September feierlich eingeweiht. Das Areal neben der Theodor-Heuss-Brücke ist in verschiedene Aktivitätsbereiche mit unterschiedlichen sportlichen Angeboten unterteilt: Es gibt Bereiche für Skater und BMX-Radsportler, sowie für Krafttraining. Jüngere Kinder freuen sich über einen eigenen Bereich. In Richtung Theodor-Heuss-Brücke gibt es zudem Platz für gastronomische Angebote oder kleinere Festivitäten. Da kommt man auch gerne aus dem gegenüberliegenden Mainz rüber und bestaunt den wunderschönen Sonnenuntergang. 

Kunst am Rhein

Etwas weiter am Rhein entlang, vorbei an der Bastion Schönborn und der Reduit, etwa auf der Höhe des S-Bahnhofs, befindet sich die beeindruckende Skulptur "dem Wasser gewidmet" von den Frankfurter Künstlern Hörbelt/Winter. Unbedingt sehenswert. Doch imgrunde ist der Rhein auch schon ein Natur-Kunstwerk. Das Beitragsfoto zeigt die Skulpur - ein Glücksort!

Es sind noch weitere Rhein-Main-Ufer Projekte geplant

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende würdigte das fertiggestellte Gelände als im engen Dialog mit der Bürgerschaft realisierte Stadtreparatur, die neue Räume für Freizeit und Erholung erschließe: „Der Kransand ist ein gutes Beispiel und macht Mut für die weitere Entwicklung der RheinMainUfer-Konzepts, mit dem wir unsere Flussufer von Kostheim bis Schierstein weiter entwickeln wollen. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten, die dieser Projekt geplant und umgesetzt haben.“

Bürgermeisterin Christiane Hinninger, die als Dezernentin auch für die städtischen Grünflächen zuständig ist, ergänzte, dass für die Stadtnatur in diesem Bereich ebenfalls einiges erreicht wurde. Insgesamt seien 21 Bäume gepflanzt, 570 Quadratmeter für Stauden und 250 Quadratmeter für Blumen angelegt worden. „Und alle Nutzungen haben wir in einem großen Beteiligungsprozess gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zu einem sinnvollen Gesamtkonzept entwickelt.  Insofern ist das heutige Fest auch als Dankeschön für das Engagement und die guten Ideen der Nutzerinnen und Nutzer zu verstehen“, so Hinninger.

Als Teilprojekt der Rheinuferentwicklung in Mainz-Kastel wurde von der Landeshauptstadt Wiesbaden die Umgestaltung des Areals des ehemaligen „Kies-Menz-Geländes“ bereits vor einigen Jahren angestoßen. Nach Abschluss der umfangreichen Bürgerbeteiligung hat das Landschaftsarchitekturbüro „maier“ aus Köln eine entsprechende Planung für das gesamte, rund 3000 Quadratmeter große, Areal entwickelt. Die Gesamtkosten betragen circa 1,5 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde im Rahmen des Förderprogrammes Stadtumbau Kastel/Kostheim bezuschusst. Mit dem Abschluss des Projektes „Kransand“ endet nun die zehnjährige Phase der Neugestaltung der Uferpromenade Kastel. Dazu zählen auch der verschönerte Bereich an der Reduit sowie die neugestaltete Bushaltestelle Brückenkopf.

Äpplerfest in Wiesbaden

Äpplerfest in Wiesbaden

Äpplerfest mit Apfelwein, Musik auf dem Schlossplatz

Das zweite Wiesbadener Äpplerfest findet am Freitag, 8., und Samstag, 9. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr, unter dem Motto „Alles rund um den Apfel“ auf dem Schlossplatz vor dem Rathaus statt. Die Veranstaltung bietet Informationen, Produkte und Aktionen rund um das beliebte Obst.

Besucherinnen und Besucher können verschiedene regionale und überregionale Apfelprodukte probieren und bei der Apfelsaftproduktion, mittels einer Saftpresse, zuschauen. Apfelweinfans können darüber hinaus Äppler-Fußmatten, Bembel und vieles mehr erwerben. 

Ein Highlight ist der Besuch der Wiesbadener Apfel-Hoheiten, der Nauroder Apfelblütenkönigin Jessica I. und der Bierstädter Bembelfee Verena I., sowie der Frankfurter Apfelwein-Königin Larissa I. am Samstag um 13 Uhr.
 
„Die Veranstaltung ist ein weiterer Baustein zur Belebung der Wiesbadener Innenstadt. Schon im ‚Masterplan Innenstadt‘ wurde auf die Bedeutung von Angeboten, insbesondere auch für Familien und Kinder, hingewiesen. Dem kommen wir nach und schaffen mit dem Äpplerfest einen attraktiven Grund, die Innenstadt zu besuchen“, so Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger zur Intention der Veranstaltung.

Natürlich wurde auch an die kleinen Apfel-Fans gedacht: An einer Presse können sich Kinder ihren Saft selber pressen; außerdem können sie sich schminken lassen oder bei kreativen Bastelprojekten Spaß haben. Neben den flüssigen Apfel-Spezialitäten werden die dazu passenden Leckereien angeboten. Sitzmöglichkeiten an den Ständen sowie Musikbegleitung laden zu einer gemütlichen Pause während des Stadtbummels ein.

Secondhand in Wiesbaden

Dieter Rams aus Wiesbaden

Die Frage nach einem weltberühmten Produktdesigner aus Wiesbaden wäre eine perfekte Frage für das Wiesbaden Quiz mit den 100 Fragen zu Wiesbaden gewesen. Warum ich sie nicht ausgewählt habe? Weil ich schon so viele andere tolle Fragen hatte und mich auf hundert Fragen begrenzen musste und dann fand ich es zu speziell, zu sehr nur für design-affine Menschen interessant und doch finde ich es bemerkenswert, dass einer der wichtigsten Produkt-Designer unserer Zeit aus Wiesbaden stammt. Schön, dass ihm nun eine Ausstellung gewürdigt wird:

Dieter Rams

Genau, Dieter Rams ist sein Name und "Ein Blick zurück und voraus“ lautet der Titel der Sonderausstellung um den international renommierten Wiesbadener Industriedesigner, die vom 28. Juni bis zum 29. Oktober 2023 im  sam – Stadtmuseum am Markt, Marktplatz, gezeigt wurde. Ich kannte ihn zuvor nicht, doch Stefan Lange-Lobenstein, ein befreundeter Designer aus Wiesbaden, erwähnte ihn einmal und seither bin ich begeistert.

„Gutes Design ist so wenig Design wie möglich“ lautet ein Credo von Dieter Rams, einem Pionier langlebiger und umweltfreundlicher Produktion. Schon in den 1970er Jahren plädierte er dafür, Dinge nachhaltig zu gestalten, sodass sie möglichst lange Nutzungskreisläufe ermöglichen. Dieter Rams wurde 1932 in Wiesbaden geboren und zeichnete sich für viele Produktdesigns der Firma Braun verantwortlich.

Dieter Rams‘ Aufmerksamkeit gilt nicht nur der eigentlichen Form von Gebrauchsgegenständen, sondern auch deren Bedeutung für den Menschen und die Gesellschaft.  Die Zusammenarbeit mit dem Bereich Technik war für ihn eine selbstverständliche und wichtige Voraussetzung und häufig arbeitete er selbst an den technischen Lösungen mit. Als Leiter der Designabteilung entwickelte Dieter Rams mit seinem Team eine bestimmte Entwurfshaltung: das charakteristische „Braun-Design“. So prägt der Träger zahlreicher Ehrungen und Ehrentitel seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unsere Alltagswelt, in der sich zahlreiche Gegenstände finden, die auf Rams‘ Entwürfe zurückgehen.  

Sein Ziel, „Weniger, aber besser“ zu gestalten, schätzten nicht nur Firmen für Elektroartikel, wie etwa Braun, oder für stilvolle Möbel, wie etwa Vitsœ–Unternehmen, für die Rams mehr als 350 Produkte kreierte. Noch heute dienen die Ideen von Dieter Rams jüngeren Gestalterinnen und Gestaltern als Vorbild. In einer Zeit, in der die Schonung von Ressourcen und der Schutz der Umwelt zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen geworden sind, ist Dieter Rams‘ Arbeit mehr als aktuell. 

Das neu aufgelegte, in englischer Sprache erschienene Werkverzeichnis Dieter Rams, zu dem Professor Klemp ein Vorwort geschrieben hat, kann im Stadtmuseum zum Preis von 54,95 Euro erworben werden. Weitere Informationen, auch zum Begleitprogramm mit einem Vortrag, Führungen und einer Diskussion, gibt es unter www.stadtmuseum‐wiesbaden.de.

Die Sonderausstellung mit ihrem vielfältigen Begleitprogramm wird unterstützt von der Dieter und Ingeborg Rams Stiftung, der Hochschule RheinMain, HfG Offenbach, Hessen Design e.V. Darmstadt, hedegger und VivArt.